Freitag, 10. Nov. 2017, 19:30 Uhr, Martinskirche Basel
Samstag, 11. Nov. 2017, 19:30 Uhr, Martinskirche Basel
Werkeinführung durch Prof. D. Sackmann: jeweils 1h vor Konzertbeginn

Konzert01_201718
Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Messe in h-Moll
   
Solisten: Sophie Wagner, Sopran; Silke Gäng, Alt
  Benjamin Glaubitz, Tenor; Werner van Mechelen, Bass
Orchester: Capriccio Barockorchester
Leitung: Joachim Krause
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Barocke Klangpracht – Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll ist sowohl theologisch als auch musikalisch und mit der Dauer von zwei Stunden das zentralste und dichteste Werk des grossen Thomaskantors.
 
Die Entstehungsgeschichte dieses Meisterwerks erstreckt sich über den ungewöhnlichen Zeitraum von zwanzig Jahren. Erst 1748 vereinigte Bach die zu verschiedenen Zeiten komponierten Messteile in einem handschriftlichen Band. Mit der h-Moll-Messe zeigt er der Nachwelt als eine Art Vermächtnis das ganze theologische Weltgebäude des barocken Menschen auf. In seiner Klang-Rede setzt Bach Formen, Klangfarben, Zahlen, Tonarten und musikalische Figuren zum dargestellten Glaubensinhalt in Beziehung. Er benennt in seiner Musik das objektiv, aber auch subjektiv Nachvollziehbare der Beziehung Gottes zum Menschen. So fasst er die Heilsgeschichte musikalisch zusammen und gibt ihr seine barocke Deutung.
 
Dieses bedeutende Werk zieht Zuhörende und Ausführende in seinen Bann und vermittelt ein einzigartiges Erlebnis, indem seine Musik Spannung und Gelassenheit auf besondere Art verbindet.


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