Pressestimmen zum Konzert.

Freitag, 27. November 2015, 19:30 Uhr, Stadt-Casino Basel.    Tickets Basel

Samstag, 28. November 2015, 19:30 Uhr, Tonhalle Zürich.      Tickets Zürich

Werkeinführung durch Prof. D. Sackmann: jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn

 

Edward Elgar (1857-1934):
The Dream of Gerontius
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 Solisten:  Ileana Mateescu, Mezzosopran
 Thomas Mohr, Tenor
 Werner van Mechelen, Bass
 Koproduktion mit:  Der Gemischte Chor Zürich
 Orchester:  Basel Sinfonietta
 Leitung:  Joachim Krause

 

Person und Werk des britischen Komponisten Edward Elgar (1857-1934) sind bei uns nur wenig bekannt. Ganz im Gegensatz zum angelsächsischen Raum, wo Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius“ nach Händels Messias auch heute noch auf Platz zwei der Beliebtheitsskala steht. Elgar selbst erachtete „The Dream of Gerontius“ als sein bestes Werk und wünschte sich, es möge in die Erinnerung der musik-begeisterten Menschen eingehen.

Das Oratorium basiert auf einem Gedicht des englischen Kardinals John Henry Newman und ist von der katholischen Vorstellungswelt geprägt, was Elgar entsprach, der ebenfalls katholisch war. Hauptfigur ist der sterbende Gerontius, ein einfacher Mann aus dem Volk und ohne besondere Individualität gezeichnet, der nach seinem Tod in die Jenseitswelt eingeht.

Die existenziellen Fragen nach dem Abschied des Menschen von dieser Welt und nach dem Sinn des Todes sind es, die Elgars „Gerontius“ auch für heutige Musikliebhaber zum berührenden Werk machen. Elgar, der sich vor allem Wagner und den Spätromantikern verpflichtet fühlte, gelang es in „The Dream of Gerontius“ auf wunderbare und eindrückliche Weise, Erfahrungen wie Todesangst und Glaubenszweifel, oder himmlischen Lobgesang und paradiesische Unbeschwertheit in Musik umzusetzen.


Jahr: 2015/16