Pressestimmen zum Konzert

Freitag, 7. November 2014, 20:00 Uhr, Martinskirche Basel
Samstag, 8. November 2014, 19:00 Uhr, Martinskirche Basel
Werkeinführung durch Prof. D. Sackmann: jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750):
MagnificatWolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Requiem
 

Konzert01 201415

Solisten: Amelia Scicolone, Sopran; Charlotte Quadt, Mezzosopran
Michael Mogl, Tenor; Martin Snell, Bass
Orchester: Basel Sinfonietta
Leitung: Joachim Krause

 

Das Magnificat ist die einzige Komposition dieser Art von Johann Sebastian Bach. Der liturgische Ort war von alters her die Vesper, die an Hochfesten mehrstimmig und mit Orchesterbegleitung musiziert wurde. Bachs Werk glänzt durch seinen Einfallsreichtum, die Kürze und Prägnanz der Sätze und stellt auch für Bach eine nicht alltägliche Meisterleistung dar.

 

Dichtung und Wahrheit umranken die Entstehungsgeschichte von Mozarts Requiem: der geheimnis-umwitterte Auftrag, das im Voraus entrichtete grosszügige Honorar, die Geheimhaltung als Auftrags-bedingung, Mozarts früher Tod während der Arbeit am von ihm nicht mehr vollendeten Requiem. Im Requiem wird in der Kontrapunktik und im Gestischen die Barockmusik eines Händel und Bach als Inspirationsquelle erkennbar. In der Kühnheit seiner Harmonik und der Sensibilität der Klangmischungen weist Mozart aber weit ins 19. Jahrhundert hinein.


Jahr: 2014/15